Dame Achtbar

Text und Musik: Silk und Rehwald
Intepretation:  Silk und Rehwald

Strophe:            Refrain:
D   A   A   D       G – D – G - D – G – D 
D   G   A   D       A – A – D

Ich kannt‘ die hohe Dame schon, als sie noch ganz flach war,
Und ich dachte damals schon, hm, ja die ist machbar;
Über zwanzig Jahre lang stieg ich ihr hinterher,
Jetzt floh sie an den Königshof – das ist ja wohl nicht fair!

Dame Achtbar, das kann doch wohl nicht sein!
Dame Achtbar, da fällt mir nix mehr ein.
Dame Achtbar, der Sperling schreits vom Dach:
„Ich kam aus der Gosse in des Königs Schlafgemach.“

Später traf ich sie noch mal, als sie grad in ’nem Bach war
Das war auch das erste Mal, dass ich die Dame nackt sah
Ihre bloße Schönheit zog mich gleich in ihren Bann
Doch kaum hatt‘ ich mich versehen zog sie sich schon wieder an.

Es kam hin und wieder vor, dass auf einmal Platz war
An so mancher Stelle, wo vorher noch ein Schatz war.
Doch die edle Dame die hatt‘ damit nichts zu tun
Sonst wäre sie nicht achtbar, das wissen wir ja nun.

Es sprach sich ziemlich schnell herum, dass diese Frau vom Fach war
So ergab‘s sich ein ums andre Mal, dass ich sie in der Nacht sah.
Doch waren diese Treffen rein geschäflicher Natur
Und statt heißersehnter Küsse gab’s profane Arbeit nur

Dann gab’s da noch das eine Mal, als sie in der Schlacht war,
und Herr Magnus zu ihr sagt: ‚Auf das Banner gib mal acht, da!‘
Sie lief durch Feindesreihen, holt das Banner ihm zurück,
Herr Magnus dacht’ sich insgeheim: Das wird mein nächster…

Ich bin bis heut‘ nicht sicher, ob das so gedacht war
Doch sie endete am Hofe, dorthin ward sie gebracht, ja.
So entkam sie meinem Werben auf unbestimmte Zeit
Und nach über zwanzig Jahren ist’s auch jetzt noch nicht so weit.

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