Der eigene Stand

Text und Musik: Silk und Rehwald
Interpretation: Silk und Rehwald

Strophe:
G - D - G - G // G - D- G – G
C/Em - C/Am - C/Em - C  |: Am - G - D - G :|

Refrain:
G - D - G - G // G - D - G - G 
C - D- G - G // G - G - D - D - G

Der Landsknecht säuft, weil er sonst nix kann,
er trinkt den Mut für die Schlacht sich an.
Er lebt nur vom Saufen, von Luft und von Weib,
Er hat statt nem Magen nen Weinschlauch im Leib.

Die Ritter, die Ritter mit Willem zum Sieg,
erklären zur Übung der Flasche den Krieg.
Ob Zweikampf, Gestampfe, ob Schlacht, ob Turney,
ein wohlfeiler Flachmann ist stets mit dabei.

Den Wein, das Bier, das saufen wir;
ob Herr oder Knecht, wir saufen nicht schlecht.
Trag auf, schenk ein! Ob Bier oder Wein;
fröhlich und munter schicken wir´s runter.

Ohje, und die Knappen, das saufende Pack;
schaun sich nur das Beste von ihren Herrn ab.
Die Ritterwürde gilt erst als errungen,
wenn sie die eigenen Herren im Saufen bezwungen.

Und erst der Priester von Sünden befreit,
er hält sich doch stets den Meßwein bereit.
Doch ungern zum Gottesdienst reicht er den Wein,
Lieber säüft er ihn in seiner Kammer allein.

Den Wein, das Bier, das saufen wir;
ob Herr oder Knecht, wir saufen nicht schlecht.
Trag auf, schenk ein! Ob Bier oder Wein;
fröhlich und munter schicken wir´s runter.

Die Götter gaben dem Adelsstand,
ihr blaues Blut, hre starke Hand.
Doch hält nun die Hand nur noch zitternd ein Glas,
denn blau ist der Geist und das Blut ist blaublaß.

Doch gibt es auch Männer und Frauen auf Erden,
die niemals dem eigenen Stand untreu werden.
Denn sie wussten von frühester Jugend an schon:
Das Saufen und Huren bleibt mir Profession.

Den Wein, das Bier, das saufen wir;
ob Herr oder Knecht, wir saufen nicht schlecht.
Trag auf, schenk ein! Ob Bier oder Wein;
fröhlich und munter schicken wir´s runter.

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